Elemente des Sitzes – Hilfen

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Die Hilfengebung – Fein,  feiner, am feinsten. 

Der Sitz des Reiters setzt sich aus 12 Elementen zusammen.
Jedes der Elemente besitzt eine feste Zuordnung seiner Wirkungs- und Bewegungsbereiche.
Einige Elemente unterliegen einer Erweiterung durch Segmente. Diese dienen der Untergliederung.
Die Kombination der Elemente ermöglicht dem Reiter die exakte, differenzierte Einwirkung auf die Bewegung und Form des gesamten Pferdes. Es stehen somit umfangreiche Werkzeuge zur Modellierung des äußerlichen Erscheinungsbild zur Verfügung. Die Anwendung dieser Werkzeuge wird als Hilfengebung bezeichnet.

Grundsätzlich gilt:
Je näher an der Wirbelsäule des Pferdes die Einwirkung des Reiters geschieht, um so feiner ist die Hilfe.
Je weiter diese von der Wirbelsäule entfernt ist, desto deutlicher ist sie zu sehen und zu fühlen.
Der Reiter folgt diesem Grundsatz in der Wahl der einzusetzenden Sitzelemente.
Es gilt für ihn stets vom Feinen zum Deutlichen und vom Leichten zum Schweren zu wirken. Einwirkung auf minimalstem Raum mit minimalstem Aufwand: Die unsichtbare Hilfengebung.

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